10. October, 2007
Getrost nach dem Motto “sie liebt mich, sie liebt mich nicht”, hätte ich gerne eine Entscheidung was meine Verletzung nun ist. Denn der behandelnde Arzt sagte beim ersten Mal es wäre eine Bänderdehnung. Ich hab natürlich viel recherchiert und herausgefunden, dass man das von aussen nicht feststellen kann und auch mit normalen Röntgenbildern nicht. Damit konnte er nur den Bruch aussschliessen. Die gehaltenen Aufnahmen, bei denen anschliessend der Winkel des Gelenks gemessen wird und mit dem gesunden Fuss verglichen wird, ergaben ebenfalls eine Bänderdehnung. Aber, und nun kommt halt die Begründung für Bänderriss: Beim Lauftreff, wo ein paar Ärzte mitlaufen meinten die es wäre Bänderriss, weil
- Die Schwellung innerhalb kürzester Zeit und so groß da war (s.u)
- Der Erguss ein Zeichen dafür ist, dass ja irgendwo was aufläuft und das bei ner Dehnung nicht der Fall ist (könnte natürlich auch “nur” die Kapsel gerissen sein)
- Gehaltene Aufnahmen bei bestehender Schwelung angeblich nichts aussagen
- So wie ich umgeknickt bin, ist es normal, dass dabei mindestens ein Band reisst
Ich behaupte weiterhin es wäre ein Bänderriss. Klingt gefährlicher und halte ich auch für wahrscheinlicher. In der Behandlung macht sich das eh nicht viel. Hochlegen und Kühlen. Nur die Schiene muss ich wohl länger tragen und es dauert ein paar Wochen mehr bis man mit der Belastung wieder anfangen sollte. Ansonsten habe ich gelesen, dass Bänderdehnung wohl schlimmer sein soll, da die Bänder so gedehtn bleiben und dadurch auf jeden Fall Instabilität eintritt. Beim Bänderriss verläuft das wohl besser mit der Stabilität.
29. October, 2006
- Schreiende Kinder/Babys. Entweder gibt es die grundsätzlich in jedem Wagon oder ich sitze zufällig immer in dem wo ein Kind ist. Heute auch mal wieder passiert. Das Baby hyperventilierte schon fast vom andauernden Schreien.
- Langsam Personen bein ein-, aus- und umsteigen. Manche Personen scheinen nie richtiges gehen gelernt zu haben so langsam wie die durch die Gegend schleichen. Als wenn die nach jedem Schritt überlegen, was sie doch gleich als nächstes tun müssen
- Doppeldeckerzüge in Verbindung mit Personenmassen. Denn diese tollen Züge haben zwar viele Plätze, aber die Designer haben dabei nicht an die Usability gedacht. Die Gepäckablagen sind gerade mal für Tüten geeignet. Und wenn man dann wie ich mit nem großen Rucksack durch die gegend fährt, kanns ziemlich beschissen eng werden.
- Wochenendkarten-Schnorrer. Diese abgewrackten Personen, die an den Treppen stehen, um alten Leuten die Fahrkarten abzuzocken mit herzzerreissenden Geschichten und danach die Dinger weiterverkaufen oder andere zahlende Beifahrer suchen und mit denen fahren. Einsacken und in der Wildnis aussetzen.
- Asiaten. Ich habe nichts gegen Asiaten, aber japanisch, mandarin oder sonstwas redenden Asiaten in Zügen mit ihren meist sehr hohen Stimmen, können einen ganz schön aus dem Konzept bringen und nerven, ebenso wie Babys.
14. October, 2006
Nun bin ich ja schon ein paar Tage wieder in deutschen Landen und hier mal ne kleine Auflistung, was in Spanien total anders läuft als hier.
- Selbst bei hohen Temperaturen laufen Männer in Spanien nur mit langen Hosen rum. Die einzigen, die mit kurzer Hose rumlaufen sind Sportler und Touristen, wodurch diese noch leichter zu erkennen sind als eh schon an den baumelnden Kameras.
- Wo man eine Schlange bilden kann, wird eine gebildet und vorbildlich eingehalten. So auch an Bushaltestellen, wo streng nach der Wartezeit eingestiegen wird
- Auch in Spanien, wie schon in anderen Ländern, gibt es nur sehr fettreduzierte Milch und kein dunkles festes Brot. Nur dieses trübe Wasser (aber immerhin noch besser als in Tschechien) und Pappbrot auf Dauer würd ich nicht aushalten.
- Mittag um 15 Uhr und Abendessen um 22 Uhr ist ganz normal. Dafür steht man ja auch erst spät auf und geht spät ins Bett. Aber man hat sich schnell dran gewöhnt und gerade bei den schönen Temperaturen ist abends in einer Tapasbar sitzen einfach herrlich
- Spanier sind ein sehr nettes Volk, wenn man nicht gerade an einen Touristenort geht, wo sie einen abzocken wollen. Aber ansonsten sehr gastfreundlich und freundlich. Dazu noch absolut entspannt und nicht gehetzt. Irgendwie scheinen sowieso alle Völker freundlicher zu sein, als die Deutschen.
Auf jeden Fall ist das Leben in Spanien sehr entspannend und mal was anderes. Das ganze Flair in Madrid ist auch toll, besonders, wenn man jemanden dabei hat, der spanisch kann. So wird man noch besser behandelt
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