24. April, 2008

Rudi Rockt, die 3.

  Geschrieben von Flasher in Kochen, Unierlebnisse

Bald ist es wieder soweit, genauer gesagt am 15. Mai. Dann geht Rudi rockt in die 3. Runde in Lübeck. Ich kann jedem der gerne isst und kocht dieses Event nur empfehlen. Und selbst wenn man nicht der Meisterkoch ist, kommt man hier auf seine Kosten und hat Spass. Hier nun zu erklären, wie das ganze funktioniert wäre redundant. Darum verweise ich lieber auf die Seite, wo man alle genaueren Informationen findet und sich auch gleich anmelden kann: www.rudirockt.net. Also alle brav anmelden und die Hansestadt rocken.

15. April, 2008

Odyssee Strongmanrun

  Geschrieben von Flasher in Geschichten mit der Bahn, Reisen, Verschiedenes

Am vergangenen Wochenende fand in Weeze (nähe Essen/Krefeld) der Strongmanrun statt. 16 Km über alte Munitionsbunker, durch Matsch, Wasserlöcher, über Reifenberge, durch Betonröhren, Heuballen usw.. Und was wir, das Team “White Sensation” aus Lübeck (Jan, Christian, Otte und ich) erlebten war ein total verkorkstes Wochenende.
Am Samstag um kurz nach 9 gings mit dem Zug los. Erstmal wurde im Zug gebruncht und als wir dann auf das Abendessen zu sprechen kamen kam der Rückschlag. Otte hatte den Topf vergessen. Aber wie sich herausstellen sollte war das noch das geringste Problem an diesem Wochenende. Die Fahrt verlief bis Weeze Hbf. erstaunlich gut. Als der Zug dann gerade weiterfuhr stellte Jan fest, dass er seinen Schlafsack im Zug vergessen hatte. Nach einem Telefonat war das aber geklärt und wir warteten auf den Zug, der bei der nächsten Station sowies umkehrte. In der eit konnte Otte dann auch einen schönen neuen Topf für die Nudeln am Abend kaufen.
Weiter gings mit dem Bus zum Airport Weeze. Dort angekommen waren die anderen Teilnehmer auch erstmal ratlos und der Busfahrer wusste auch nicht wie wir weiterkommen. Ein Anruf bei der Strongmanrun-Hotlin klärte das Problem. Shuttle-Service am Samstag? Pustekuchen. Laufen? Das aären locker 10 km mit schwerem Gepäck. Dann lieber mit alle Mann ein Taxi zum Gelände. Dort angekommen erstmal in den Hangar Schlafplatz klarmachen. Dank “perfekter” Organisation musste das arme Schwein am Hangareingang auf einer Excelliste mit über 400 Einträgen jede Person SUCHEN, weil die nicht auf die glorreiche Idee kamen die Liste zu sortieren. Peinlich.
Danach gings zur Streckenbesichtigung und die erste Vorfreude kam endlich auf. Die Party mit den Bands war dann wieder recht peinlich. Zum einen waren das nicht unbedingt stimmungsvolle Lieder sondern teilweise Balladen und Schnulzen. Zum anderen war ja kaum jemand da. Die Paar Leute die am Samstag anreisten und dort schliefen und ein paar verirrte Leute aus der Umgebung. Wie sollte man auch hinkommen ohne Schuttle-Service. Das Gelände war mitten im nirgendwo. Somit legten wir uns wie viele andere früh schlafen. Die Nacht war ganz angenehm. Teilweise etwas kalt und das Lich hätten sie auch ruhig ausmachen können.
Morgens war dann Frühstück zu günstigen Preisen angekündigt. 1,5 € für ein belegtes Brötchen sowie 2 € für Kaffee fanden wir aber nicht gerade günstig. Tee und andere Getränke gabs gar nicht erst. Somit versorgte wir uns mit den Resten des Vortages. Der Vormittag wurden dann irgendwie vertrödelt und sich dann fertig gemacht. Das hiess schöne weisse UNterwäsche anziehen. Damit waren wir der Hingucker. Man pfiff uns hinterher, lachte über uns (zu Recht ;) ). und jubelte uns an. Viele machten Fotos, Jan wurde für einen Internetfernsehsender interviewt und Jan und ich waren noch auf der Hauptbühen zum Radiointerview. Dabei gab es genug andere die auch sehr coole Verkleidungen hatten, aber wir fielen durch das weiss halt sehr auf. Der Start wurde dann aufgrund absoluten Staus und Unfähigkeit der Parkplatzanweiser 2 mal verschoben und fand eine halbe Stunde später statt, was natürlich total scheisse war weil man wieder auskkühlte nach dem warmmachen, da das Wetter nicht das wärmste war.
Der Lauf verlief anfangs ganz gut. Es gab zwar kleinere Wartezeiten an Hindernissen, aber das ist kaum zu verhindern. Ein Hindernis wurde dann noch gesperrt, weil es zu gefährlich sein sollte meinten wohl die Sanis. Kurz vor Ende der 1. Runde verletzte Jan sich dann und ich musste ihn alleine zurücklassen und alleine weiterlaufen. Nach 1:44 Stunden und mit Platz 483. kam ich ins Ziel. Bei 5000 Läufern ein sehr zufridenstellendes Ergebnis.
Ich duschte mich dann und machte mich auf die Suche nach Jan aber der war erstmal nicht auffindbar. Nachdem auch Christian und Otte im Ziel war ging die Suche weiter. Aber die Sanis wussten nicht, ob er da war, weil kein Protokoll vorhanden war, noch in welches Krankenhaus die Verletzten gebracht werden. Sie hätten es uns aber auch nicht gesagt, da wir ja keine Verwandten sind. Somit standen wir nun da fertig zum Abreisen aber keine Ahnung wo der 4. Mann ist. Irgendwann kam dann doch die Info, dass er wohl im Krankenhaus in Goch ist. Die Orgas vom Strongmanrun hatten natürlich keinerlei Telefonnummern von Taxiunterhemen oder Krankenhäuser. Die Auskunft erzählte dann dass es 3 Krankenhäuser gebe, aber bei denen gabs auch keine neuen Erkentnisse. Nach einer Stunde vergeblichen Suchens tauchte Jan dann plötzlich wieder auf. Er wurde ins Krankenhaus gebracht mit einem anderen Pechvogel. Dessen Frau hat Jan freundlicherweise wieder zum Gelände gebracht. Denn ohne Handy, Geld, Shuttle und unseren Nummern hätte er es ja auch nicht geschafft zum Gelände zu kommen. Das war ein Glück.
Dann gings auf zum Bahnhof und 2 Stunden später als geplant zurück. Leider wussten wir schon, dass wir soe nicht nach Lübeck kommen würden mit dem Wochenendticket. Alle Anrufe, ob uns jemand in Uelzen abholte oder ob es Alternativen gäbe blieben erfolglos. Gottseidank erfuhren wir noch, dass man in Uelzen nachts nicht auf dem Bahnhof bleiben kann und schlugen und somit nach Bremen dort, um dort die Nach zu verbringen. Morgens dann gleich den ersten Zug mit Niedersachsenticket genommen. Aber halt. Das geht erst ab 9 Uhr. Das fiel uns aber erst wieder im Zug ein, so dass wir nachlösen mussten. Netterweise bekamen wir das Geld für das Ticket erstattet. Um 8 Uhr morgens kamen wir dann in Lübeck an. Doppelt so teuer wie geplant, 8 Stunden später als gewollt und total kaputt.

Fazit: Der Strongmanrun war nicht der stärkste Lauf aller Zeiten. Es war eher der schlechtsorganisierteste Lauf.